Wenzel fordert Konsequenzen nach weiter sinkendem Sauerstoffmangel in der Elbe

16.07.22

Der Cuxhavener Grünen-Bundestagsabgeordnete Stefan Wenzel fordert von der Hamburger Hafenwirtschaft, dem Senat und den Umweltministerien der Anrainerländer „einschneidende Konsequenzen aus dem bedrohlich wachsenden Sauerstoffmangel in der Elbe“. Aus den Ergebnissen der jüngsten Untersuchungen werde klar, warum die Fischbestände weiter sinken und sich die Auswirkungen für die gesamte Nahrungskette verschärfen.

„Noch kann das endgültige Todesurteil für die Elbe verhindert werden“, heißt es in einer Erklärung des Grünen-Politikers vom Wochenende.
Die Hamburger Umweltbehörde hatte vor wenigen Tagen bestätigt, dass die Sauerstoff-Konzentration deutlich unterhalb des für Fische notwendigen Minimums liege. Die Elbfischer informierten über stetig sinkende Fischbestände.
Neben der jahreszeitlich beeinflussten Verknappung des Sauerstoffs werden die anhaltenden Eingriffe in den Ökohaushalt der Elbe durch die Baggerarbeiten und die Verklappung als Ursache für die dramatische Entwicklung genannt.

Wenzel setzt bei den Rettungsmaßnahmen auf die „konsequente Unterstützung in Niedersachsen und Schleswig-Holstein“. „Umweltminister Lies hat vor  Monaten versprochen, sich in Hamburg für eine Verbesserung der Situation einzusetzen und für die Unterbindung der Umwelt schädigenden Baggerei und Verklappung anderenfalls auch vor Gericht zu ziehen“, sagte der Grünen-Politiker. „Es wäre jetzt wichtig, die Öffentlichkeit über den Stand der Verhandlungen mit Hamburg zu informieren und damit die gemeinsamen Anstrengungen zum Erhalt von Flora und Fauna in der Elbe zu unterstützen!“

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2022 Bundestag [S. Wenzel] Elbe

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