Nach der Havarie: Niederelbe benötigt Sicherheitsinfrastruktur

Die Grüne Kreistagsfraktion möchte die Sicherheitsinfrastruktur für die Niederelbe unverzüglich verbessern. Ein Antrag der Grünen Kreistagsfraktion sieht vor, dass Landrat Roesberg mit dem Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und bei seinen Gesprächen in der Metropolregion darauf hinwirken soll.

Die Grüne Kreistagsfraktion möchte die Sicherheitsinfrastruktur für die Niederelbe unverzüglich verbessern. Ein Antrag der Grünen Kreistagsfraktion sieht vor, dass Landrat Roesberg mit dem Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und bei seinen Gesprächen in der Metropolregion darauf hinwirken soll.

Dazu Ulrich Hemke, der neben Verena Wein-Wilke Vorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion ist: „Wie inzwischen  im Zusammenhang der Erörterungen um die Havarie zu erfahren war, gibt es im Falle einer größeren Havarie auf der Elbe weder einen  leistungsfähigen Schlepper, noch einen Kran zur Entladung oberer Containerreihen und auch kein geeignetes Feuerlöschschiff“. Wie Ulrich Hemke für die Fraktion schreibt, seien Anträge in diese Richtung von verschiedenen Stellen aus  finanziellen Gründen abgelehnt worden.

Bei der jetzigen Havarie musste ein Schlepper aus den Niederlanden erst angefordert werden. Nach Ulrich Hemke ein Unding, dass „trotz der immer wieder vorgebrachten Weltgeltung des Hamburger Hafens an der Sicherheitsinfrastruktur gespart wird und unnötig hohe Schäden im Unterelbebereich riskiert werden“.

Hierzu gehöre auch, dass ein Groß-Containerschiff trotz Ankerverlust  ohne Auflagen (z.B. Schlepperbegleitung) das Unterelberevier befahren dürfe.

„Nach unseren Informationen werden auch in anderen Fällen wie bei Geschwindigkeitsüberschreitungen usw. auf finanziellen Erwägungen  die Augen zugedrückt“, schreibt Ulrich Hemke in der Antragsbegründung.

Das sei ein unhaltbarer Zustand, auf welchen der Landkreis Stade als Betroffener im Rahmen seiner Möglichkeiten reagieren müsse, so Ulrich Hemke. „Neben den direkten Kontakten mit Hamburg sollte auch die Metropolregion, in welche auch andere Landkreise aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen vertreten sind, eingeschaltet werden“, fordert Ulrich Hemke.

 

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