10-Punkte Fragenkatalog zum Wohnungsmarkt

Einen 10-Punkte umfassenden Fragenkatalog zum Wohnungsmarkt im Landkreis Stade hat die Grüne Kreistagsfraktion für die Kreistagssitzung am 14.03.2016 gestellt. In bezahlbare Wohnungen wurde seit Jahren nicht investiert. Die Unterbringung der Flüchtlinge legt den Mangel preisgünstiger Wohnungen offen und verstärkt die Situation am Wohnungsmarkt. Anlass für die Grüne Kreistagsfraktion, hier genauer nachzufragen, wie sich unter anderem der Sozialwohungsbau im Bestand und in der zukünftigen Entwicklung im Landkreis darstellt. Ebenso geht die Grüne Kreistagsfraktion bei ihrer Anfrage auch auf die Mieten ein.

Einen 10-Punkte umfassenden Fragenkatalog zum Wohnungsmarkt im Landkreis Stade hat die Grüne Kreistagsfraktion für die Kreistagssitzung am 14.03.2016 gestellt. In bezahlbare Wohnungen wurde seit Jahren nicht investiert. Die Unterbringung der Flüchtlinge legt den Mangel preisgünstiger Wohnungen offen und verstärkt die Situation am Wohnungsmarkt. Anlass für die Grüne Kreistagsfraktion, hier genauer nachzufragen, wie sich unter anderem der Sozialwohungsbau im Bestand und in der zukünftigen Entwicklung im Landkreis darstellt. Ebenso geht die Grüne Kreistagsfraktion bei ihrer Anfrage auch auf die Mieten ein.


„Derzeit wird Wohnraum verstärkt für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt“, schreibt Verena Wein-Wilke, die neben Ulrich Hemke Fraktionsvorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion ist.  "Weil der Kreis selbst zu Interessensbekundungen aufruft, entfiällt das Segment preisgünstiger Wohnungen für viele Menschen, die ebenfalls auf ein bezahlbares Wohnraumangebot angewiesen sind", betont Verena Wein-Wilke. Daneben führe die Situation auch zu einer Mietsteigerung bis zum maximal durch den Kreis erstatteten Betrag – auch für auf dem Markt normalerweise nicht unbedingt vermietbaren Wohnraum, so die Horneburgerin.  

Die Anfrage im Wortlaut:

An den
Landrat des Landkreises Stade

 

Sozialer Wohnungsbau
Anfrage: geförderter Mietwohnungsbau im Landkreis

Sehr geehrter Herr Roesberg,

hiermit stelle ich im Namen meiner Fraktion eine Anfrage zum Themenbereich Sozialer Wohnungsbau mit der Bitte um Beantwortung auf der KT-Sitzung am 14.03.2016

Derzeit wird Wohnraum verstärkt für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt. Der Kreis selbst ruft zu Interessensbekundungen auf. Dadurch entfällt das Segment preisgünstiger Wohnungen für viele Menschen, die ebenfalls auf ein bezahlbares Wohnraumangebot angewiesen sind. Daneben führt die Situation auch zu einer Mietsteigerung bis zum maximal durch den Kreis erstatteten Betrag – auch für auf dem Markt normalerweise nicht unbedingt vermietbaren Wohnraum. 

Nach der Anerkennung als Asylbewerber haben die derzeitigen Flüchtlinge ebenfalls die Möglichkeit der Anmietung „normalen“ Wohnraums. Dies sollte auch umgesetzt werden, damit die Raume der öffentlichen Unterbringung weiter für Flüchtlinge zur Verfügung stehen können. Von daher ist die Schaffung preisgünstigen und sozialen Wohnraums kurzfristig notwendig.

Ergänzend zu meinem Antrag vom 21.02.2016 Erstellung eines Wohnraumver- sorgungskonzeptes für den Landkreis Stade bitte ich um Beantwortung nachfolgender Fragen:

Wie viele Sozialwohnungen sind wo mit welcher Bindungsdauer vorhanden? Wie erfolgt die Belegung?

  1. Welches ist der kurz- und mittelfristig prognostizierte Bedarf? Sind hierbei bereits die Zuwanderungszahlen berücksichtigt?
  2. Welche aktuellen Miethöhen werden derzeit im Landkreis Stade gefordert (Durchschnittsmieten nach Baujahr und Lage, gerne als Tabelle)?
  3. Ist die Beauftragung eines Mietenspiegels beabsichtigt?
  4. Wird auch außerhalb der Stadt Buxtehude  die Einführung einer Mietpreisbremse notwendig?
  5. Ist beabsichtigt auch im Landkreis Stade, den sozialen Wohnungsbau stärker zu fordern / fördern?
  6. Wie soll im Landkreis Stade die Erstellung von gefördertem Wohnraum nachhaltig gesteigert werden?
  7. Soll über eine zusätzliche kreisweite Förderung nachgedacht werden (z.B. Veräußerung günstiger Grundstücke oder Auflage im Mietwohnungsbau mindestens 1/3 gefördert zu realisieren)?
  8. Gibt es bereits Überlegungen zu möglichen Standorten? Hier muss es um zentral gelegene, gut erschlossen Flächen für Geschosswohnungsbau gehen, weniger um Einfamilienhausgebiete an den Ortsrändern?
  9. Sind/werden die Gemeinden zur Suche solcher Baureserven aufgerufen?

 

Mit freundlichen Grüßen

Verena Wein-Wilke
26.02.2016

 

Kategorie

2016 Finanzen Soziales

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