Grüne fordern Wohnraumversorgungskonzept

Die Grüne Kreistagsfraktion beantragt die Erstellung eines Wohnraumversorgungskonzeptes für den Landkreis und möchte möglichst eine zeitnahe Beratung im zuständigen Ausschuss. „Geförderter Wohnungsbau ist keineswegs nur eine Randgruppenförderung, sondern ein wesentliches Instrument weiteren Mietsteigerungen entgegen zu wirken und vor allem um angemessenen und preisgünstigen Wohnraum für alle Schichten der Bevölkerung vorzuhalten“, schreibt Verena Wein-Wilke an Landrat Roesberg.

Die Grüne Kreistagsfraktion beantragt die Erstellung eines Wohnraumversorgungskonzeptes für den Landkreis und möchte möglichst eine zeitnahe Beratung im zuständigen Ausschuss. „Geförderter Wohnungsbau ist keineswegs nur eine Randgruppenförderung, sondern ein wesentliches Instrument weiteren Mietsteigerungen entgegen zu wirken und vor allem um angemessenen und preisgünstigen Wohnraum für alle Schichten der Bevölkerung vorzuhalten“, schreibt Verena Wein-Wilke an Landrat Roesberg.

Seit dem 01.01.2016 hat das Land Niedersachen die Förderbedingungen für Mietwohnungen geändert. Eine Förderung ist jetzt auch landesweit möglich, auch in ländlichen Regionen. Möglich ist dabei auch eine Vornutzung/Belegung durch Flüchtlinge. Verena Wein-Wilke betont, dass für eine Förderung allerdings die Vorlage eines Wohnraumversorgungskonzeptes für den Landkreis Voraussetzung sei. Die Grüne Kreistagsfraktion begrüßt, dass mit der Fachtagung „Wohnen und Leben“ im Landkreis Stade der Einstieg in dies Thema erfolgt, „nicht zuletzt aufgrund unserer Anträge, mit der Wohnstätte Stade und dem Bauverein Buxtehude das Gespräch aufzunehmen“, hebt Verena Wein-Wilke hervor, die neben Urlich Hemke, Vorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion ist.

Bekanntermaßen verändere sich die Wohnungsnachfrage. Zunehmend seien auch kleinere barrierefreie Mietwohnungen im Geschosswohnungsbau stark nachgefragt, darauf weist die Horneburgerin in ihrem Schreiben an Landrat Roesberg hin. „Diese Entwicklung kommt der Prämisse Innenentwicklung vor Außenentwicklung entgegen“, so Verena Wein-Wilke. Sie schreibt an Roesberg, dass mit Blick auf die Flüchtlingsunterbringung die Kapazitätsgrenzen erkennbar seien. Verena Wein-Wilke abschließend: „Die ländlichen Gemeinden  im Landkreis bekommen derzeit Flüchtlinge nach dem Königsberger Schlüssel zugewiesen. In Horneburg gelingt es bisher noch, Flüchtlinge in Mietwohnungen bzw. in von der SG angekauften Wohngebäuden dezentral unterzubringen. Von daher ist die Aufstellung eines Wohnraumversorgungskonzeptes dringlich“.

 

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