Tierquälerei auf Düdenbüttler Schlachthof Thema im Kreistag

„Warum hat das Veterinäramt einen Betrieb, bei dem nach Presseberichten bekannt war, dass dort kranke Tiere angenommen werden, nicht genauer in den Focus genommen?“, das will die Grüne Kreistagsfraktion von Landrat Roesberg wissen. Landesweit wird von den skandalösen Zuständen in einem Schlachthof in Düdenbüttel berichtet, wo Nutztieren großer Schmerz, Stress und Leid während des Schlachtbetriebes zugefügt worden ist. Mit einer 8 Punkte umfassenden Anfrage hat die Grüne Kreistagsfraktion einen Antrag zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Tourismus gestellt.  „Das scheint nach den Aufzeichnungen der Tierschutzorganisation in diesem Betrieb die Regel gewesen zu sein“, schreibt Hartwig Holthusen, Grünes Kreistagsmitglied, in dem Antrag. Für die Grünen ist klar: „Hier haben die staatlichen Kontrollen versagt“.

 

„Warum hat das Veterinäramt einen Betrieb, bei dem nach Presseberichten bekannt war, dass dort kranke Tiere angenommen werden, nicht genauer in den Focus genommen?“, das will die Grüne Kreistagsfraktion von Landrat Roesberg wissen. Landesweit wird von den skandalösen Zuständen in einem Schlachthof in Düdenbüttel berichtet, wo Nutztieren großer Schmerz, Stress und Leid während des Schlachtbetriebes zugefügt worden ist. Mit einer 8 Punkte umfassenden Anfrage hat die Grüne Kreistagsfraktion einen Antrag zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Tourismus gestellt. „Das scheint nach den Aufzeichnungen der Tierschutzorganisation in diesem Betrieb die Regel gewesen zu sein“, schreibt Hartwig Holthusen, Grünes Kreistagsmitglied, in dem Antrag. Für die Grünen ist klar: „Hier haben die staatlichen Kontrollen versagt“.

Die Fragen und der Antrag im Wortlaut

Antrag zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Tourismus


Sehr geehrter Herr Roesberg,

zur nächsten Sitzung des oben genannten Ausschusses beantragen wir folgenden Tagesordnungspunkt:

Sachstandsbericht zu den Verstößen gegen das Tierschutzgesetz in einem Schlachtbetrieb in Düdenbüttel

Landesweit wird von den skandalösen Zuständen in einem Schlachthof in Düdenbüttel berichtet, wo Nutztieren großer Schmerz, Stress und Leid während des Schlachtbetriebes zugefügt worden ist. Das scheint nach den Aufzeichnungen der Tierschutzorganisation in diesem Betrieb die Regel gewesen zu sein. Hier haben die staatlichen Kontrollen versagt. Neben einem aktuellen Sachstandsbericht zu den skandalösen Vorgängen in dem Schlachtbetrieb bitten wir um Beantwortung folgender Fragen:

  1. Warum hat das Veterinäramt einen Betrieb, bei dem nach Presseberichten bekannt war, dass dort kranke Tiere angenommen werden nicht genauer in den Focus genommen? Warum ist der Landkreis nicht früher tätig geworden?
  2. Wer kontrolliert das Veterinäramt des Landkreises und die beauftragten Tierärzte.
    Wer beauftragt diese auf welcher Grundlage?
  3. Wie viele Tierärzte werden vom Veterinäramt bezahlt um die Kontrollen in den Schlachthöfen vorzunehmen und wie oft wechseln sie?
  4. Sind es Tierärzte, die auch die Landwirte als Kunden haben, so dass von dieser Seite eine Abhängigkeit entstehen könnte oder ist das ausgeschlossen?
  5. Wie viele Schlachthöfe haben wir im Landkreis, die im Zuständigkeitsbereich des Veterinäramtes liegen? Lassen sich die Schlachthöfe kategorisieren? Werden alle Arten von Tieren geschlachtet oder gibt es eine Spezialisierung wie Rinder, Schweine, Schafe…….? Gibt es eine Differenzierung zwischen industrieller Schlachtung und Schlachtung der Fleischerfachgeschäfte?
  6. Mit welchen Konsequenzen haben die Landwirte zu rechnen, die die kranken Tiere angeliefert haben?
  7. Was unternimmt die Kreisverwaltung, um solche eklatanten Verstöße gegen das Tierschutzrecht in Zukunft zu verhindern?
  8. Bei den von Tierrechtsorganisationen aufgedeckten landesweiten Verstößen ist es bisher in keinem der angezeigten Fälle zu Verurteilungen gekommen. Wie ist hier die Situation beim aktuellen Fall.



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