Grüne schlagen Aktionstag zur Bekämpfung der invasiven Pflanzen im Naturschutzgebiet Estetal vor

„Seit einigen Jahren kann man an verschiedenen Stellen im Landkreis beobachten, wie sich nicht heimische, invasive Pflanzen, wie das Drüsige Springkraut oder der Japanische Staudenknöterich verbreiten und heimische Pflanzen verdrängen und einen großen ökologischen Schaden anrichten“, schreibt Verena Wein-Wilke an Landrat Roesberg. Dabei denkt die Vorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion insbesondere an das Naturschutzgebiet Estetal, wo sich die Arten massiv ausbreiten.

„Seit einigen Jahren kann man an verschiedenen Stellen im Landkreis beobachten, wie sich nicht heimische, invasive Pflanzen, wie das Drüsige Springkraut oder der Japanische Staudenknöterich verbreiten und heimische Pflanzen verdrängen und einen großen ökologischen Schaden anrichten“, schreibt Verena Wein-Wilke an Landrat Roesberg. Dabei denkt die Vorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion insbesondere an das Naturschutzgebiet Estetal, wo sich die Arten massiv ausbreiten.

Für den Landkreis Stade stellen sich die Grünen einen Aktionstag zur Bekämpfung der invasiven Pflanzen im Naturschutzgebiet Estetal als Pilotprojekt vor, bei dem Freiwillige, ähnlich wie bei Müllsammelaktionen im Frühjahr helfen, das Estetal vom Drüsigen Springkraut zu befreien, bzw. dies einzudämmen.

Dazu hat Verena Wein-Wilke im Namen der Grünen Kreistagsfraktion jetzt einen Antrag gestellt.

„Eine Bekämpfung des Drüsigen Springkrautes wäre möglich, in dem z.B. vor der Samenreife die Pflanzen ausgerissen und entsorgt werden“, schreibt Verena Wein-Wilke in ihrem Antrag. Das Drüsige Springkraut lasse sich gut ausreißen, so Wein-Wilke. Sie betont, dass die Aktion in den Folgejahren allerdings wiederholt werden müsse, da die Samen bis zu 5 Jahren im Boden keimfähig bleiben würden.

„Damit eine Sensibilisierung für das Thema „Invasive Pflanzen“ auch eine breitere Bevölkerungsschicht erreicht und so auch z.B. die Illegale Entsorgung von Grünabfällen und Ihre möglichen Auswirkungen auf Ökosysteme thematisiert wird, bitten wir um eine Darstellung des Themas „Invasive Pflanzen“ im Ausschuss für Regionalplanung und Umweltfragen“. Nach den Vorstellungen der Grünen Fraktion sollte der Landkreis auch mit den verschiedenen Umweltverbänden Kontakt aufgenommen, um diese nach Möglichkeit in einen solchen Aktionstag einzubinden. Zusätzlich sollte mit dem Nachbarkreis Harburg Kontakt aufgenommen werden, um dort anzufragen, ob dort zeitgleich ein solcher Aktionstag möglich sei.

 

„Sollte sich ein solcher Einsatz bewähren, könnte im Folgejahr ein weiteres Gebiet in Angriff genommen werden und dieser Einsatz regelhaft stattfinden“, hebt Verena Wein-Wilke hervor.

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