BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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Grüne kritisieren Festhalten an unwirtschaftlichem Autobahnprojekten A20/A26

19.03.25 –

Bündnis 90/Die Grünen üben scharfe Kritik am kürzlich veröffentlichten Planfeststellungsbeschluss für das Kehdinger Kreuz im Rahmen des Autobahnprojekts A20/A26. Die Veröffentlichung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem eine umfassende Studie die Unwirtschaftlichkeit der A20 eindeutig belegt.

"Dass ausgerechnet jetzt das Planfeststellungsverfahren für das Kehdinger Kreuz vorangetrieben wird, während eine aktuelle Studie die wirtschaftliche Sinnlosigkeit der A20 nachweist, entbehrt nicht einer gewissen Ironie", erklärt Stephan Christ, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Niedersächsischen Landtag. "Die A20 erweist sich als finanzielles Fass ohne Boden und sollte in dieser Form besser heute als morgen nicht weiter verfolgt werden."

Eine aktuelle Studie der TU Dresden im Auftrag des Bundesumweltministeriums kommt zu dem Schluss, dass die A20 (genau wie die A39) nicht wirtschaftlich gebaut werden können.

Auch die Grünen vor Ort melden sich zu Wort: "Die vom Bund für Infrastrukturprojekte bereitgestellten Milliarden werden dringend für die Sanierung bestehender Verkehrswege benötigt. Wir können es uns nicht leisten, sie in kostspielige Neubauprojekte zu investieren, die dazu wirtschaftlich fragwürdig sind", betont Joachim Fuchs, Co-Sprecher des Grünen Kreisverbandes Stade. "Mit dem Neubau von Autobahnen werden außerdem die Klimaziele nicht erreicht. Gerade in einer Zeit, in der wir uns dafür einsetzen, die Klimaziele im Grundgesetz zu verankern, sendet dieses Projekt ein fatales Signal. Wir können uns auch mit Blick auf unsere Region, die vom Klimawandel besonders betroffen ist, nicht leisten weiter wertvolle Moorböden für Autobahnen zu opfern."

Die Grünen fordern eine grundlegende Neubewertung des Projekts unter Berücksichtigung aktueller wirtschaftlicher Analysen und klimapolitischer Notwendigkeiten. Die Partei setzt sich für eine zukunftsweisende Verkehrspolitik ein, die auf nachhaltige Mobilität und den Erhalt bestehender Infrastruktur ausgerichtet ist, anstatt auf kostspielige und ökologisch fragwürdige Neubauprojekte.


Die vollständige Studie ist hier zu finden:

tu-dresden.de/bu/verkehr/ivs/voeko/ressourcen/dateien/forschung/Hartl-et-al-2025-Vom-BVWP-2030-zur-Bundesverkehrswege-und-mobilitaetsplanung-BVMP.pdf


    
Artiel Tageblatt April 2022: Aschhorner Moor: Auf 500 Hektar wird Torfabbau gestoppt    

www.tageblatt.de/Nachrichten/Aschhorner-Moor-Auf-500-Hektar-wird-Torfabbau-gestoppt-136956.html

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2025 | Mobilität

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