SPD-CDU: Abkehr von der Weidehaltung ?

Obwohl die neue Agrarministerin Otte-Kinast (CDU) von einem Milchviehhof kommt, gehen die Weidehalter beim Nachtragshaushalt 2018 leer aus. Die niedersächsische Große Koaltion (SPD-CDU) verteilt zwar 776 Millionen Euro mehr, die Weideprämie in Höhe von 30 Millionen Euro, ist nicht dabei. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hatte am Dienstag (27. Februar 2018) eine namentliche Abstimmung im Niedersächsischen Landtag beantragt.

Obwohl die neue Agrarministerin Otte-Kinast (CDU) von einem Milchviehhof kommt, gehen die Weidehalter beim Nachtragshaushalt 2018 leer aus. Die niedersächsische Große Koaltion (SPD-CDU) verteilt zwar 776 Millionen Euro mehr, die Weideprämie in Höhe von 30 Millionen Euro, ist nicht dabei.
Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hatte am Dienstag (27. Februar 2018) eine namentliche Abstimmung im Niedersächsischen Landtag beantragt.

„Auch die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Kai Seefried und Helmut Dammann-Tamke haben gegen die Weideprämie gestimmt“, zeigt sich Abgeordnete Eva Viehoff enttäuscht.
„Insbesondere bei der sich abzeichnenden neuen Milchpreiskrise wäre eine Unterstützung der Weidehalterinnen und Weidehalter notwendig, da die Grünlandprämie ausläuft“, so Viehoff.
Freilandhaltung spiele offenbar keine Rolle bei der GroKo. An mangelndem Geld könne es jedenfalls nicht liegen, dass die Große Koaltion die Weideprämie nicht eingeführt habe. „Stattdessen sollen wieder große Kuhställe mit Ganzjahrstallhaltung gefördert werden, was vorher nicht der Fall war“, so Grünen-Politikerin Viehoff.

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