Auf Führungsebene große Mängel in der Gleichbehandlung von Männern und Frauen

Die Grüne Kreistagsfraktion hat sich den Bericht der Gleichstellungsbeauftragten genauer angeschaut. "Bei den Personalstrukturen der Kreisverwaltung sehen wir auf Führungsebene große Mängel in der Gleichbehandlung von Männern und Frauen", betont Verena Wein-Wilcke, Mitglied der Grünen Kreistagsfraktion. Hier sieht die Grüne Kreistagsfraktion Handlungsbedarf. Im Namen der Grünen Kreistagsfraktion beantragt sie für den Finanz und Personalausschuss

  • den Gleichstellungsplan für den Landkreis Stade gemäß § 15 NGG zu erstellen und dabei die überfällige schnelle Umsetzung der Gleichberechtigung auf AmtsleiterInnenebene und im höheren Dienst besonders zu berücksichtigen.
  • die Gleichstellung der Geschlechter zukünftig in den strategischen Zielen der Kreisverwaltung (Vortext Haushaltsplan) zu verankern. Dabei ist insbesondere das Thema „Führung in Teilzeit" im Hinblick auf eine realisierbare Umsetzung weiter voranzutreiben. Dies entspricht einer familienpolitisch zukunftsfähigen und nachhaltigen Verwaltung und die Kreisverwaltung sollte hier Vorbildfunktion übernehmen.
  • bei zukünftigen Berichten und Expertisen sind die geschlechtsspezifischen Komponenten mit zu erheben, ggf. auszuwerten und einzubeziehen. Wobei auch nach Sozialdaten, insbesondere die Frage von Armut und Altersarmut, zukünftig geschlechtsbezogen zu differenzieren ist.
  • die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch wirkungsvolle Maßnahmen spürbar zu verbessern durch eine langfristige Kostenfreiheit der frühkindlichen Bildung und eine mittelfristige Begrenzung der Elternbeiträge auf 20 Prozent, wie vom Bundesgesetzgeber mit Ländern und Kommunen im Rahmen des KiföG vereinbart. Die Einschränkungen bei den Elternbeiträgen sind in die Verträge des Landkreises mit den Kommunen aufzunehmen. Soweit der Landkreis Stade Elternbeiträge direkt in Rechnung stellt, Kostenbeiträge für Kindertagespflege und Krippen gleichzustellen.
  • die ungenügenden strategischen Ziele der Ganztagsangebote der Kinderbetreuung insbesondere an den Schulen bedarfsgerecht zu überarbeiten. Dazu zählt eine regelmäßige Bedarfsumfrage bei den betroffenen Eltern in den jeweiligen Städten, Gemeinden und Samtgemeinden.

Verena Wein-Wilcke fragt Landrat Roesberg, wie der Landkreis Stade zukünftig die Besetzung der Positionen der AmtsleiterInnen und im gehobenen Dienst durch Frauen sichert.

Der Antrag der Grünen zum Herunterladen

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